Kunst

die erlöste Form allen angepassten Strebens


 

 

"Die göttliche Schöpfung ist der reinste Ausdruck wahrer Kunst"

 

·         Kunst ist reinste Anarchie.

·         Kunst existiert ohne Gesetze, zwingende Ordnungen und ohne Obrigkeit.

·         Kunst fürchtet keine Strafe.

·         Kunst ist wahre Freiheit.

·         Kunst ist nicht an gesellschaftliche Normen gebunden.

·         Kunst entsteht immer im Tun.

·         Kunst wandelt auch Untätigkeit in einen Akt des Tuns.

·         Kunst ist stetige Wandlung.

·         Kunst entspricht immer der Zeit, in der sie entsteht.

·         Kunst wird nie wegen sich selbst bedroht.

·         Kunst dient nur sich selbst.

·         Kunst ist Revolution ohne Verletzung.

·         Kunst kennt keinen Konflikt zwischen ihren Formen.

·         Kunst ist frei von Konkurrenz.

 

„Jedes natürliche Lebewesen folgt den Ordnungen der Kunst – aber leider nur wenige Menschen.“

 

·         Kunst ist Willkür ohne Verletzung.

·         Kunst ist sicher in sich selbst – auch in der eigenen Unsicherheit.

·         Kunst spielt tabulos mit jeder möglichen Lebensform.

·         Kunst überlässt dem Betrachter die Art der Wahrnehmung, sie stellt einen Raum individueller Wahrnehmbarkeit zur Verfügung.

·         Kunst kennt keine absolute Definition der Wahrheit.

·         Kunst ist frei von Angst.

·         Kunst urteilt nicht.

·         Kunst ist grenzenlos, weil sie alle Grenzen erlaubt überschreitet.

·         Kunst ist Friede durch erlaubte Vielfalt.

·         Kunst kennt keine Pflicht.

·         Kunst vermag mit Leichtigkeit jeden Lebensraum zu betreten und ihn aus sich selbst heraus zu wandeln.

 

„Man muss erst Mensch werden, um die Kunst wahrhaftig erleben zu können.“

 

·         Kunst vermag alles in sich zu vereinen.

·         Kunst gibt sich allem hin, ohne dabei die Aufrichtigkeit zu sich selbst zu verlieren.

·         Kunst vereint die Sinne und erweitert sie.

·         Kunst vermag alles zu befreien, zu wandeln und zu erschaffen.

·         Kunst ist unendlich geöffnet, findet nie ein Ende, ist unsterblich, war schon immer und wird auch immer sein.

·         Kunst will nichts als leben.

·         Kunst folgt keiner zwingenden Absicht.

·         Kunst ist immer vom momentan wirkenden Willen getragen und inszeniert.

·         Kunst erweitert den Raum bis die Unendlichkeit zur wahrnehmbaren Größe wird.

·         Kunst erfährt ihr eigenes Wesen in der Reflexion anderer.

·         Kunst erfährt ihren Wert insbesondere aus der Freude ihrer Betrachterinnen und Betrachter.

·         Kunst vermag alle Gefühle zu bewegen und zu erwecken.

·         Kunst ist manifestierte Emotion.

·         Kunst klärt die Standpunkte ihrer Betrachterinnen und Betrachter.

·         Kunst ist immer ein aus gegebener Reife erschaffenes Lebensbild.

·         Kunst ist der einzige Raum, der absolute Sicherheit bietet.

 

„Kunst ist die Wahrheit zwischen unseren Träumen und unserer Wirklichkeit. Sie allein vermag mit Leichtigkeit alle Zweifel dazwischen zu überbrücken.“

 

·         Kunst relativiert alle Härten des Lebens und macht sie erträglich.

·         Kunst gibt sogar den Geschändeten ihre Würde zurück.

·         Kunst ist der einzig wahrhaftige Journalismus.

·         Kunst ist gelebte Meinungsfreiheit.

·         Kunst ist die einzig neutrale Form der menschlichen Geschichte.

·         Kunst ist der Ort, an dem wir bereits alle erlöst sind.

·         Kunst vereinigt in sich Wahrheit, Liebe und Lust, zu der einen, heilen, das Leben tragenden Säule.

·         Kunst ist in der Lage, sich jeder Religion ganz hinzugeben, ohne ihr dabei anzuhaften oder sich von ihr begrenzen zu lassen.

·         Kunst drängt sich nicht auf und bedrängt nicht – sie bietet sich lediglich als Möglichkeit an.

·         Kunst ist niemals sinnlos.

 

„Was die Kunst anbietet, reicht aus, um mich ihr vertrauensvoll hinzugeben und ihr fortan mein ganzes Leben anzuvertrauen.“

 

·         Kunst hilft uns dabei, die scheinbar unüberwindbaren Grenzen zu überschreiten, um das zu erreichen, was wir uns dahinter schon zu ersehnen wagen.

·         Kunst erfährt ihre eigene Vielfalt in der Summe der individuellen Wahrnehmung ihrer Beobachterinnen und Beobachter.

·         Kunst tötet ohne leid zu verursachen und ohne böse Absicht.

·         Kunst verletzt niemals die Würde eines anderen.

·         Kunst ist alles, aus allem, für alle.

 

„Gott schützt die Kunst. Die Kunst schützt die Künstlerinnen und die Künstler. Künstlerinnen und Künstler schützen ihre Kunstwerke. Kunstwerke schützen die Elemente in sich.“

 

·         Kunst trägt das heile Wesen der Vollkommenheit in sich.

·         Kunst hat niemals Kriege entfacht oder bösartig etwas zerstört.

·         Kunst vermag alle und alles zu vereinigen.

·         Kunst kann sich überall und an alles anpassen, ohne sich selbst zu verlieren.

·         Kunst vermag überall strahlend zu leben.

 

„Ich will mein Leben zu einem Teil der Kunst werden lassen – und die Kunst zu meinem Leben.“

 

·         Kunst ist der Raum, in dem alles erlaubt ist.

·         Kunst braucht keine Anleitung.

·         Kunst ist immer öffentlich.

·         Kunst ist für Großartiges stets offen, und vermag alles dorthin zu wandeln.

·         Kunst hat dem Leben noch nie geschadet.

·         Kunst grenzt nichts und niemanden aus.

·         Kunst ist durch Macht nicht beeinflussbar.

·         Kunst erschafft Gleichgültigkeit, ohne dabei bestehende Werte zu schädigen.

·         Kunst entsteht aus dem Moment – in jedem Moment.

·         Kunst ist immer, überall und alles.

 

„Aufstellungskunst mag der Weg meines Heranreifens in die Kunst und in Gott sein.“

 

 

„Kunst ist keine Sache, ist nicht eine Bezeichnung, ist kein Zustand und keine Tätigkeit. Und doch ist sie auch all dies - und auch nicht. Kunst ist die Summe der Möglichkeiten im Leben; nicht mehr und nicht weniger.“

 

„Kunstwerke sind beispielhaft manifestierte Ausdrucksformen aus diesen Möglichkeiten.“

 

„Künstlerinnen und Künstler sind Menschen, die innerhalb dieser Möglichkeiten wahrhaftig und wirklich wirken. Sind Wesen, deren gesamtes „Selbst-bewusst-Sein“ von den Ordnungen der Kunst allein getragen ist.“

 

 „Wer in der Kunst seinen wahren Standpunkt findet, sieht von dort aus alles, was ist oder sein kann,

vereinigt in ihr.“

 

 

 

„Das göttliche Wesen, dessen Existenz ich schon vor langer Zeit akzeptiert habe, drückt sich allein in der Kunst allgemein verständlich aus.“

 

„In der Kunst vereinigen sich die Polaritäten zur einzig reinen Schaffenskraft. Das ist das Wesen wahrer Kunst, daraus entsteht ihr Werk und das vermag sie auch jedem Menschen zu vermitteln.“

 

 

Dieser Text ist all jenen Menschen gewidmet, die, so wie ich in der Vergangenheit auch, manchmal die Hoffnung auf ein eigenes sinnvolles Leben zu verlieren glauben.

 


Robert Schatzer, im Juni 2017